Eugen Kölbing

Die Saga von Gunnlaug Schlangenzunge
(Gunnlaugs saga ormstungu)

Prolog und Inhaltsverzeichnis

 

Die Saga von Gunnlaug Schlangenzunge

Cover eines isländischen Schulbuches aus dem Jahre 2009.
Die Gunnlaugs saga ormstungu gehört dort zur Lektüre für Grundschüler.

Prolog.

 

Gunnlaugs saga ormstungu (Die Saga von Gunnlaug Schlangenzunge) ist eine Isländersaga und gehört zur »Altnordischen Literatur«. Die Saga ist eine Biographie aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts über den isländischen Skalden Gunnlaugr ormstunga Illugason, der um 1000 gelebt hat und wegen seiner Fähigkeit, verletzende Spottverse zu dichten, »ormstungu (Schlangenzunge)« genannt wird.

Die Saga gehört zu jener Gruppe der Isländersagas, die man üblicherweise als Skaldensagas bezeichnet. Die Helden dieser Sagas sind zumeist schon zu Lebzeiten berühmte Skalden, deren Leben und Wirken die Sagas schildern. Die Sage gilt als die literarischste aller Sagas.

Die Skaldenkunst war seit dem 10. Jahrhundert eine isländische Domäne, und gute isländische Skalden waren daher gerngesehene Gäste an Königshöfen. Ein kunstvolles Preisgedicht auf einen Herrscher mehrte das Ansehen des Regenten ebenso wie den Ruhm des Skalden.

Die Saga von Gunnlaug Schlangenzunge schildert die Zuneigung des Skalden Gunnlaug zur schönen Helga. Die Handlung der Saga wird schon zu Beginn durch den Traum von Helgas Vater Thorsteinn Egilsson präfiguriert – er träumt von einem schönen Schwan, um dessen Gunst zwei Adler kämpfen, die beide den Tod finden.

Die Geschichte von Gunnlaug und Helga war wohl weithin bekannt und hat auch auf einem anderen Weg in das kollektive Gedächtnis der Isländer gefunden. Seine Antwort auf Jarl Eiríks Frage, warum er trotz einer schlimmen Wunde am Fuß noch aufrecht gehen könne, ist bis heute in Island ein geflügeltes Wort: »Man soll nicht hinken, solange beide Beine gleich lang sind«. Noch heute gehört diese Saga zur Lektüre in isländischen Schulen.

 


Inhaltsverzeichnis:


I. Vorwort.

 

II. Die Saga von Gunnlaug Schlangenzunge

 

Capitel 1 u. 2

Capitel 3

Capitel 4

Capitel 5

Capitel 6

Capitel 7

Capitel 8

Capitel 9

Capitel 10

Capitel 11

Capitel 12

Capitel 13


 

Quelle:
Eugen Kölbing: Die Saga von Gunnlaug Schlangenzunge - Gunnlaugs saga ormstungu (1877).

 

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